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Vollzug und Familie

 

Bei jeder Straftat gibt es zwei Arten von Opfern, die direkten Opfer, 

die unmittelbar durch die Tat geschädigt wurden und die indirekten Opfer, 

das sind zb. auch die Familienangehörigen des Täters.

 

Diese leiden häufig sehr unter der Inhaftierung des Vaters, der Mutter oder eines anderen Familienmitglieds. 

Besonders schwierig ist diese Situation für die Kinder, die oft nicht einmal wissen 

was mit ihrem Papa oder ihrer Mama ist. 

Noch immer gibt es viel zu wenige Mutter – Kind – Plätze in deutschen Gefängnissen, 

so dass die Kinder zumeist in Heimen untergebracht werden, 

wenn es sich bei der Mutter um eine Alleinerziehende handelt.

Für Väter ist es noch schwieriger, noch viel zu selten gibt es spezielle Vater – Kind – Projekte 

in den Haftanstalten. 

 

Häufig stehen nur dir Regulären Besucher zu Verfügung in denen die Anwesenheit von Kindern 

oft von den Mithäftlingen als störend empfunden wird und es auch schwierig ist den Besuch 

Kindgerecht zu gestalten. 

Hier wären spezielle Vater – Kind – Besuchszeiten nötig, die den Kindern auch das im 

§ 1684 BGB stehende Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen ermöglichen. 

Ohne hin stehen Ehe und Familie nach Artikel 6 des Grundgesetzes unter besonderem Schutz des Staats.

Der Strafvollzug als Sanktion für regelwidriges kriminelles Verhalten 

ist dem gegen über nach geordnetes Recht. 

In der Praxis werden jedoch die Ziele Strafvollzugs höher bewertet als der Schutz der Familie. 

Was bedeutet dass hier Unschuldige Bürger, in erster Linie Kinder um ihre Rechte gebracht werden, 

wodurch diese zu Opfern werden. 

Auch bedeutet dies dass hier die Väter oder auch die Mütter um ihre Chance gebracht werden, 

mit ihren Familien ins reine zukommen.

Dabei zeigen einzelne Haftanstalten, wie die JVA Anraht, die JVA Bielefeld, die JVA Nürnberg 

und die JVA Heimsheim das es sehr wohl möglich ist ein Vater – Kind – Projekt zu organisieren. 

Hierzu werden häufig Freiwillige bzw. Ehrenamtliche Mitarbeiter eingesetzt.

 

In manchen Englischen Gefängnissen haben die Insassen sogar die Möglichkeit 

Geschichten auf CD oder DVD zu sprechen und diese ihrem Nachwuchs zu schicken. 

Vorläufer hiervon waren die vorlesenden Soldaten der Royal Associaton, 

die auf diese weise Kontakt zu ihren Kindern hielten wenn sie im Einsatz waren.

Wünschenswert wäre es das  solche Projekte Standart in allen Gefängnissen werden, 

da es sicher auch ein guter Beitrag zur Resozialisierung der Insassen wäre.

 

 

 

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